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Wer soll das bezahlen? – Immobilien in Düsseldorf

Der Immobilienmarkt in Düsseldorf entwickelt sich immer weiter parallel zu dem Image der exklusiven und luxuriösen Stadt. Dies schließt zwangsläufig steigende Preise für Wohneigentum mit ein. Aufgrund dieser hohen Miet- und Kaufpreise der Düsseldorfer Immobilien können sich zukünftig wohl nur noch die Reichen unter den Einwohnern der beliebten Stadt Wohnraum leisten. Neue Bauprojekte scheinen nur noch im Hochpreissegment zu florieren. Doch wie wird so die Zukunft des Immobilienmarktes in Düsseldorf aussehen?

Düsseldorf – eine beliebte Stadt mit Luxusflair

Luxusobjekte in Düsseldorf
Viele der vorhandenen Wohnräume sind heute kaum bezahlbar. Die Immobilienpreise und die Anzahl an Luxusobjekten in Düsseldorf steigen weiter. Bild © Erich Bals / pixelio.de

Das Düsseldorf eine Stadt der Schönen und Reichen ist, ist allgemein bekannt. Doch hinzukommt, dass die Großstadt eine Vielzahl an Arbeitsplätzen und zudem eine schöne Innenstadt mit gemütlicher Wohnatmosphäre bietet. Die Nachfrage nach Wohnraum ist daher hoch, das Wohnangebot hingegen eher knapp. Die Verdrängung des Bürgers wird dadurch verstärkt, dass Mietshäuser geleert und an einen Eigentümer verkauft werden, der es als eine Wohneinheit nutzen wird. In anderen Vierteln können sich die Mieter die steigenden Preise nicht mehr leisten und ziehen widerwillig ins Umland.

Doch das Umland profitiert nicht zwangsläufig von dem Einwohnerzuwachs, denn diese verbleiben meist nur so lange, bis sie eine neue Bleibe in Düsseldorf gefunden haben. Die steigenden Spritpreise und die langen Fahrtzeiten machen das Wohnen im Umland auf Dauer meist unerträglich. Rund 300.000 Pendler verstopfen die einkehrenden Straßen und zeigen somit deutlich, welcher Wohnraum eigentlich in der Stadt benötigt wird. Stadtteile wie Oberkassel und Heerdt sind besonders beliebt und entsprechend teuer. Um dieser Entwicklung entgegen zu wirken, hat der Stadtrat beschlossen, dass zukünftige Bauprojekte zu zwanzig Prozent über Sozialwohnung und weitere zwanzig Prozent mit einem Mietlimit von 8,50€ pro Quadratmeter realisiert werden müssen. Experten glauben jedoch, dass dieses Konzept lediglich in Randgebieten umsetzbar sein wird.

Marktpreise auf dem Düsseldorfer Immobilienmarkt

Blick über Düsseldorf
Experten sind gespannt, wie sich der Immobilienmarkt in Düsseldorf weiter entwickelt. Bild © Dieter Schütz / pixelio.de

Die Marktpreise steigen unaufhörlich. Neubauprojekte finden im Luxussegment statt. Wo soll das noch hinführen? Selbst die Reichen sind irgendwann nicht mehr bereit einen so hohen Preis zu zahlen. Quadratmeterpreis von bis zu 10.000€ sind inzwischen üblich, weitaus mehr wird in vielen Fällen bereits gezahlt. Das Manhattan-Niveau kann sich jedoch nur eine bestimmte Zielgruppe leisten. Dies ist mit ein Grund, weshalb die Einwohnerzahl von Düsseldorf stagniert und eventuell in Zukunft eher wieder sinkt. Die Frage bleibt nur, ob sich dieser Trend des immer teurer werdenden Wohneigentums fortsetzen lässt. Unter Umständen ist auch hier irgendwann die Grenze erreicht und es müssen Mietwohnungen erbaut werden, die sich die breite Masse leisten kann.

Inzwischen ist ein Quadratmeterpreis von 3.694€ üblich. Bei Wohnungen von 30m² herrschen durchschnittliche Preise von 1.931€/m², was deutlich unter dem deutschlandweiten Niveau von 2,209€/m² liegt. Bei größeren Wohnungen von 100m² hingegen zeigt sich ein anderes Bild. In Düsseldorf werden hier Preise von ca. 3.586€/m² fällig, in Deutschland durchschnittlich hingegen nur 2.716€/m². Diese Zahlen veröffentlichte die wohnungsboerse.net für Januar 2014.

Bei einem Hauskauf sind die Unterschiede deutlicher. Ein Haus mit 200m² kostet im Durchschnitt mehr als das Doppelte als im deutschlandweiten Vergleich. Der teuerste Stadtteil ist Heerdt mit 6.218€/m² im Durchschnitt. Am günstigsten hingegen der Stadtteil Gerresheim mit lediglich 1.903€/m² immer noch höher als im deutschen Durchschnitt.

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