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Leitfaden Wohnung verkaufen

immobilien ratgeber

Ein Wohnungsverkauf bedeutet genauso viel Aufwand, wie ein Haus zu verkaufen. Teilungserklärung, Mietvertrag, Exposé, Fotos und Hausgeldabrechnungen müssen vorliegen, um Interessenten anzusprechen und einen potentiellen Käufer zu finden. Der Anlass für die Veräußerung einer Wohnung bestimmt nicht über den Erfolg, sondern die Vorgehensweise hat maßgeblichen Einfluss auf das Erreichen gesetzter Ziele. Lesen Sie jetzt, wann Sie über den Verkauf einer Wohnung nachdenken sollten und erzielen Sie den besten Immobilienpreis mit unseren Tipps.


    1. Wohneigentum verkaufen
      1. Wohnungsverkauf, mit oder ohne Makler?
        1. Empfehlung für 2016: Die gute Marktsituation nutzen
          1. Eigentumswohnung verkaufen und dafür mehr Geld im Alter
            1. Bei geringen Mieteinnahmen und viel Arbeit ETW verkaufen
              1. Verkauf der Wohnung ohne Spekulationssteuer 2016 möglich
                1. Tipps zum Verkauf einer Eigentumswohnung
                  1. Fazit: Wohnung verkaufen: Eine unterschätzte Aufgabe

                  1. Wohneigentum verkaufen

                  Wohnungen sind Teil einer Immobilie. Hierbei handelt es sich um einen Raum oder mehrere zusammenhängende Räume in einem Haus. Sie sind Besitzer einer Eigentumswohnung und denken über einen zeitnahen Verkauf nach, dann stellt sich die Frage: Wohnen Sie zurzeit noch in der Wohnung, ist die Eigentumswohnung vermietet oder steht die ETW bereits leer? Die Antworten haben Einfluss auf den Immobilienwert, die Nachfrage und die Vorgehensweise des Immobilienmaklers.

                  Viele Besitzer beschäftigen sich als erstes mit Immobilienpreisen, bevor sie die eigene Situation analysieren. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie viel ist meine Wohnung wert? Als nächstes kommt die Frage, wem kann ich meine Immobilie anbieten oder muss die Wohnung über Anzeige inseriert werden? Immobilienbesitzer sind schnell zehn Schritte voraus, und kümmern sich nicht um eine sorgfältige Vorbereitung. Sie sollten den Wohnungsverkauf jedoch nicht auf die leichte Schulter nehmen! Lesen Sie dazu mehr in unserem Ratgeber “Die 7 häufigsten Fehler beim Immobilienverkauf” und laden Sie sich das kostenfreie Handbuch herunter.



                  In welcher Situation befinde ich mich und in welcher rechtlichen Form und baulichem Zustand wird der Käufer die Wohnung übernehmen? Fakt ist, wohnen Sie noch in der Eigentumswohnung und wollen sich vergrößern oder verkleinern, kann sich das Verkaufen etwas länger hinziehen, da Sie selbst erst noch eine neue Immobilie finden müssen. Diese Situation hat Auswirkung auf den Verkaufszeitpunkt. Je später eine Veräußerung möglich ist, desto unsicherer ist aus der derzeitigen Perspektive der zu erzielende Immobilienerlös.

                  Es kann auch passieren, dass bei einer verzögerten Wohnungsübernahme der interessierte Käufer einen Preisnachlass fordert.

                  Im zweiten von drei möglichen Szenarien ist die Eigentumswohnung vermietet und der Käufer übernimmt den Mietvertrag und die sich daraus ergebenen Rechte und Pflichten. In diesem Fall handelt es sich um ein Investitionsobjekt oder auch Kapitalanlage. Auf solche Immobilienobjekte werden sich weniger Interessenten melden, als auf Anzeigen für leerstehende Wohnungen. Mit einem Mietverhältnis ist die Nutzung der Wohnung durch den Käufer auf unbestimmte Zeit ausgeschlossen. Diese Einschränkung hat Auswirkung auf den zu erzielenden Preis. Ein potentieller Käufer wird genau prüfen, inwieweit es sich tatsächlich um ein Renditeobjekt handelt. Er stellt sich die Frage, welche Maßnahmen kann ich ergreifen, um die Immobilienrendite zu steigern – wann wurde die Miete erhöht, wie ist der Zustand der Wohnung etc. Wissen Sie bereits vor der Vermietung, dass Sie die Eigentumswohnung in den nächsten zwei bis fünf Jahren verkaufen möchten, sollten Sie befristete Mietverträge verwenden. Damit sichern Sie sich eine Veräußerung der Wohnung ohne Mieter, womit sich einen höheren Preis realisieren lässt. In der Regel zieht sich die Veräußerung einer vermieteten Wohnung länger hin, als die von unvermieteten Immobilien.

                  Wohnung verkaufen

                  Im dritten Fall steht die Wohnung bereits leer und der interessierte Immobilienkäufer kann frei entscheiden, ob er die Eigentumswohnung selbst nutzen oder vermieten möchte. Dies ist der ideale Zustand, um den höchsten Preis zu erzielen. Ist die Wohnung zudem in einem gepflegten Zustand und liegt in einer ordentlichen Wohnlage, dann gibt es kaum einen Grund für Verhandlungen.

                  Achtung: In einer Immobilienanzeige muss deutlich genannt werden, ob die Wohnung frei oder vermietet verkauft wird.

                  Die Rechte und Pflichten der Mieter dürfen nicht ignoriert werden. Daher empfiehlt es sich einen guten Kontakt zum Mieter zu pflegen. Finden Sie keinen Interessenten für die vermietete Wohnung, dann könnten Sie auch dem Mieter die Wohnung zum Kauf anbieten. Dieser Weg bietet sich an, um einen ähnlichen Preis zu erzielen, als wenn die Eigentumswohnung leer am Markt angeboten würde. Um die Wohnung ohne Mietvertrag anzubieten, kann dem Mieter eine Abfindung für den Auszug angeboten werden. Denken Sie immer daran, ein leerer Wohnungsverkauf, egal ob in München oder Weimar, geht schneller und leichter.

                  Tipp

                  Ein Immobilienverkauf ohne professionelle Hilfe sollte nur der Besitzer ins Auge fassen, der seine Wohnung an eine Person im Bekanntenkreis verkauft.


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                  2. Wohnungsverkauf, mit oder ohne Makler?

                  Viele Immobilienbesitzer gehen davon aus, dass sich eine kleine Wohnung schnell selbst verkaufen lässt. Haben Sie bereits Erfahrung mit dem Vertrieb von Immobilien gesammelt, dann kann es durchaus möglich sein, dass eine Veräußerung von privat umgesetzt werden kann. Das Verkaufen einer Eigentumswohnung darf jedoch nicht mit dem Verkauf eines Autos oder gebrauchter Gegenstände gleichgesetzt werden. Der Immobilienverkauf spielt in einer anderen preislichen Liga und die Käufer achten sowohl auf Preise als auch individuelle Präferenzen.

                  Eine von Maklaro durchgeführte Studie zeigt, dass lediglich eine Veräußerung im Bekanntenkreis mit hoher Wahrscheinlichkeit reibungslos verlaufen kann. Wird ein Käufer über eine Immobilienanzeige gesucht, tauchen oftmals unerwartete Probleme auf. Viele Eigentümer fragen sich, ob der Kaufinteressent den Preis bezahlen kann, Interessenten versuchen noch vor der Besichtigung in Erfahrung zu bringen, ob am Preis noch was “gemacht werden kann” und die Wochenenden gehen für Besichtigungen drauf.

                  Wohnungsverkauf

                  Auch wenn anfänglich das Verkaufen von privat angestrebt wird, so beauftragen viele Eigentümer nach etwa drei bis vier Monaten einen Immobilienmakler mit der Vermarktung Ihrer Eigentumswohnung. Viele Besitzer fühlen sich in der Verkaufssituation oftmals überfordert und unterschätzen den zeitlichen Aufwand. Auch der Umgang mit den Interessenten gestaltet sich meist schwieriger als erwartet. Ebenso nimmt die Bereitstellung der erforderlichen Informationen viel Zeit in Anspruch und der aufgerufene Preis wird bei einem Verkauf von privat von den Kaufinteressenten stets als Verhandlungsbasis verstanden. All diese Erfahrungen frustrieren und lassen so manchen Immobilienbesitzer verzweifeln.

                  Ist der Verkauf abgeschlossen, atmen Privatverkäufer auf - ungeachtet des erzielten Erlöses. Die gemachten Erfahrungen reichen für den Rest des Lebens.

                  Mit einem Immobilienmakler kann man sehr gute, gute und weniger gute Erfahrungen machen. Fakt ist, der Makler muss im Interesse des Besitzers handeln. Kein Immobilienbesitzer wird von einem Makler entmündigt. Für den Vermarktungserfolg kommt es darauf an, wie der Maklervertrag gestaltet ist. Um sich vor späteren Schäden und möglichen Enttäuschungen zu schützen, kann der Maklervertrag vorab von einem Anwalt geprüft werden.

                  Immobilien gehören zu den teuersten Investitionsgütern und daher lohnt die Investition in ein Sicherheitsnetz aus Beratern, Rechtsanwälten und unabhängigen Experten. Auch wenn Sie unter Zeitdruck eine Wohnung verkaufen müssen, kann das nicht auf Kosten der Erlöschancen geschehen. Ein Makler kann Ihnen viel Arbeit abnehmen und damit das Rundum–Sorglos–Paket funktioniert, muss die Kommunikation und Erwartungshaltung auf beiden Seiten stimmen. Nur so lassen sich Enttäuschungen vermeiden und der schnelle Immobilienverkauf gelingt.

                  Tipp

                  Der Handel mit Immobilien ohne Makler darf, trotz aller Skepsis gegenüber Immobilienmaklern, nicht unterschätzt werden.


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                  3. Empfehlung für 2016: Die gute Marktsituation nutzen

                  Eigentumswohnungen haben aus der Perspektive des Käufers den Vorteil, dass die einmalige Investition sich nicht durch Folgekosten erhöht – bei einem Haus kommen schnell mehrere Tausend Euro hinzu für die gärtnerische Anlage des Grundstücks, Anschlussgebühren und die Umzäunung des Grundstücks. Mit einer Eigentumswohnung sind Sie auch in Sachen Vermietung auf der sicheren Seite, wohingegen Sie mit einem Haus schlechtere Karten haben, wenn Sie es nicht mehr selbst bewohnen möchten.

                  In Zeiten niedriger Zinsen und steigender Mieten spielen immer mehr Menschen mit dem Gedanken sich eine Wohnung zu kaufen, als wenn die Zinsen auf einem hohen Niveau liegen. Für Immobilienbesitzer mit Verkaufsabsichten ist das eine gute Situation, um über den richtigen Zeitpunkt der Veräußerung der Eigentumswohnung nachzudenken. Sind die niedrigen Zinsen für Käufer gekoppelt an eine sehr gute Wertentwicklung, dann ist der ideale Zeitpunkt zum Verkaufen gekommen. Der aktuelle Wert der Wohnung liegt über dem ehemals gezahlten Immobilienpreis. Der zu erzielende Gewinn kann dann in eine neue Immobilie investiert werden. Kopf und Bauch müssen allerdings zur Veräußerung der Wohnung “Ja” sagen. Nur so werden Sie im Nachhinein sagen, dass es der richtige Zeitpunkt war.

                  Wohnung verkaufen Teilungserklärung

                  Fakt ist, niemand kann Aussagen über die Immobilienpreisentwicklung in 12, 24 oder 36 Monaten treffen. Somit steckt in einem verzögerter Immobilienverkauf – unter dem Aspekt, zu einem späteren Zeitpunkt einen noch besseren Preis zu erzielen – das Risiko den besten Augenblick zu verpassen und entweder die Wohnung zu einem niedrigeren Preis oder gar nicht zu verkaufen. Ähnlich wie auf dem Aktienmarkt, steigen und fallen die Preis für Wohnimmobilien – wenn auch nicht ganz so schnell, jedoch wenn pro Quadratmeter der Preis um 500 Euro sinkt, dann bedeutet das bei einer 70 Quadratmeter Wohnung ein Verlust von 35.000 Euro.

                  In den Top Metropolen lohnt sich aktuell das Verkaufen einer ETW, wenn die Immobilie vor mehr als drei Jahren gekauft wurde. Bieten andere Eigentümer ihre Wohnungen bereits an, dann sollte der Zeitpunkt und Preis gut kalkuliert werden.

                  Natürlich ist es für jeden Besitzer schwierig den Immobilienmarkt einzuschätzen. Unser Tipp für Sie: behalten Sie vor allem den lokalen Immobilienmarkt im Auge und weniger die generelle Brancheneinschätzung. Welche Antworten haben Sie auf die folgenden Fragen:

                    • Was passiert unmittelbar rund um meine Wohnung?
                    • Wie viele Eigentumswohnungen wurden in dem Haus in den vergangenen drei Jahren verkauft?
                    • Verkaufen andere Eigentümer auch?
                    • Was sind die Planungen für das Wohnobjekt?
                    • Wie wird sich die Umgebung entwickeln?
                    • Wie zufrieden sich Sie mit der Immobilie?

                  Die Antworten werden eine Entscheidungsgrundlage liefern, ob es der richtige Zeitpunkt zum Verkaufen ist. Auch können Sie im Bekanntenkreis nach Tipps fragen. Scheuen Sie sich nicht davor, mit Freunden ihre Verkaufspläne zu besprechen.

                  Tipp

                  In weniger gefragten Lagen sollte sich der Besitzer nicht von der generellen Brancheneuphorie anstecken lassen. Rechnen Sie mit einem Preis entsprechend der lokalen Entwicklung.

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                  4. Eigentumswohnung verkaufen und dafür mehr Geld im Alter

                  Ein Großteil der Bevölkerung kauft sich eine Wohnung im Augenblick der Familienplanung. Irgendwann wurde die Planung umgesetzt, die Kinder erfüllten die Wohnung mit Leben und gingen nach dem Studium ihre eigenen Wege. Dann stellt sich die Frage, ob die Wohnung noch immer den aktuellen Wohnansprüchen entspricht, oder eine andere Immobilie fürs Alter besser wäre. Auch können aus dem Erlös langgehegte Wünsche erfüllt werden.

                  Die Veräußerung einer Eigentumswohnung – ob selbst genutzt, vermietet oder leerstehend – hängt mit der Lebenssituation des Immobilienbesitzers zusammen.

                  Oftmals soll mit dem Verkauf ein neuer Lebensabschnitt begonnen werden. Dies kann der Fall sein, wenn die selbst genutzte Wohnung viel zu groß ist und man mit dem erzielten Verkaufserlös über Jahrzehnte sein Leben finanzieren könnte. Auch kann es sein, dass die Wohnung als Anlageobjekt erworben wurde und Aufwand und Rendite sich kaum lohnen, wohingegen mit dem zu erzielenden Erlös der Lebensstandard erhöht werden kann. Planen Sie Reisen ins Ausland, wollen Sie im Winter als Langzeiturlauber auf den Kanaren wohnen oder sich den Jugendtraum von einem Oldtimer erfüllen, dafür lohnt es sich eine vermietete oder leere Eigentumswohnung zu verkaufen.

                  Es gibt viele Gründe, warum eine Immobilie im Alter verkauft werden sollte. Im Mittelpunkt steht jedoch immer die Verbesserung der Lebensqualität, egal ob Sie in eine altersgerechte Mietwohnung ziehen, aus dem Erlös eine Wohnung auf Teneriffa kaufen oder in die Nähe der Kinder ziehen. Auch kann aus dem Immobilienerlös die Rente aufgebessert und mit dem Verkauf späteren Erbstreitigkeiten frühzeitig aus dem Weg gegangen werden.

                  Tipp

                  Ein Verkauf im Alter kann spätere Erbstreitigkeiten ersparen und Sie haben neben der Rente mehr Geld.

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                  5. Bei geringen Mieteinnahmen und viel Arbeit ETW verkaufen

                  Jedes Baujahr hat seine Eigenheiten. Wohnungen aus den 1940er sind von einer minderen Bauqualität als Wohnungen aus den 1960er Jahren, wohingegen in den 1970er Jahren der Einsatz von gesundheitsschädlichen Baustoffen vorkam und nur durch kostenintensive Maßnahmen rückgängig gemacht werden können.

                  Aus der heutigen Perspektive entsprechen Neubauwohnungen aus den 1990er Jahren am ehesten den Vorstellungen, denn sie haben moderne Fenster, Parkettböden und fließende Grundrisse. Oftmals ist die Küche mit dem Wohnraum verbunden und Abstellkammern sorgen für zusätzlichen Stauraum.

                  Zu den Problemfällen aus den 1940er und 1970er Jahren: vermutlich jeder Eigentümer kann davon berichten, dass die Modernisierungen und Umbaumaßnahmen sehr kostenintensiv sind, die Mieter in diesem Zeitraum oftmals die Miete mindern und in den großen Wohnblocks die Beschlussfassung der Eigentümergemeinschaft äußerst nervenzerreißend ablaufen kann.

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                  Der Zustand einer Eigentumswohnung hat ebenso Auswirkungen auf den Wert, wie die Lage des Objektes. In den 1940er und 1970er Jahren sind viele Wohnungen am Stadtrand entstanden. Diese Wohnlage ist heute weniger gefragt, als die Innenstadt. Seit einigen Jahren ist der Trend zu beobachten, dass sich viele Käufer entweder für eine Wohnung in der Innenstadt oder für ein Haus auf dem Land entscheiden. Immobilien in der Peripherie sind nur dann gefragt, wenn der Preis stimmt. Eine absolute Innenstadtlage bringt viele Vorteile: die Nähe zur Arbeit, kurze Wege zu den Geschäften und Freunden aber auch eine größere Sicherheit in Bezug auf die Wertentwicklung und Wertstabilität.

                  Als Investitionsobjekt werden mit einer Eigentumswohnung am Stadtrand geringere Einnahmen als in der Innenstadt erzielt. Tritt zu diesem Umstand noch eine zerstrittene Eigentümergemeinschaft und hohe Modernisierungskosten hinzu, dann steht für viele Eigentümer die Immobilienrendite nicht mehr im Verhältnis zum Aufwand. In diesem Fall sollte über einen Wohnungsverkauf nachgedacht werden.

                  Die Wohnung kann dem Mieter zum Kauf angeboten oder auf dem Immobilienmarkt annonciert werden. Für den Wert der Immobilie spielen die Mängel ebenso eine Rolle wie die Mieteinnahmen. Darüber hinaus hat das Verhältnis zwischen Besitzer und Mieter einen Einfluss auf die Verkaufsdauer, denn Besichtigungen sind nur nach Absprache mit dem Mieter möglich. Der Mieter ist nicht verpflichtet die Wohnung permanent potentiellen Käufern zu zeigen. Zeichnet sich im Vorfeld ab, dass das Verhältnis zum Mieter sich verschlechtert und der Besitz mehr Sorgen als Freude bereitet, dann sollte über die Veräußerung der Wohnung nachgedacht werden.

                  Mit einem Immobilienmakler kann sich die Situation entspannen, denn der Makler ist neutral und sachlich im Umgang mit dem Mieter. Darüber hinaus nimmt der Makler das gesamte Interessentenmanagement, die Organisation sämtlicher Unterlagen wie zum Beispiel Energieausweis, Teilungserklärung und Wohnflächenberechnung, und die Prüfung der Kaufinteressen ab. Auch kann der Makler die von Ihnen als Wertminderung angesetzten Argumente – geringe Rendite, hohe Investitionen, einige Mängel – prüfen und ggf. bei dem zu erzielenden Preis angemessen bewerten.

                  Tipp

                  Der Zustand einer Eigentumswohnung hat ebenso Auswirkungen auf den Wert, wie die Lage des Objektes.

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                  6. Verkauf der Wohnung ohne Spekulationssteuer 2016 möglich

                  Haben Sie eine Eigentumswohnung 2005 erworben und seitdem als Renditeobjekt vermietet, dann können Sie die Wohnung 2016 erstmals ohne Spekulationssteuer verkaufen. Diese Entscheidung wird sich für die meisten Besitzer lohnen, da die Immobilienpreise wesentlich höher sind als 2005. Anders könnte es sich verhalten, wenn Sie die Eigentumswohnung 2012 erworben und seither selbst bewohnt haben. Auch Sie können die Wohnung 2016 erstmals ohne Spekulationssteuer verkaufen, jedoch lohnt sich ein genauer Blick auf die Entwicklung.

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                  In den Städten Hamburg, München und Berlin werden Sie, je nach Lage, eine erhebliche Wertsteigerung sehen, wohingegen in anderen Städten und Gemeinden der Immobilienmarkt weniger hohe Wachstumsraten aufweist. Wollen Sie ihre Wohnsituation trotzdem verändern, kann die Wohnung vermietet werden. In diesem Fall müssten Sie zur Ermittlung der Miethöhe prüfen, inwieweit die Mietpreisbremse in der Region angewendet werden muss und ob es eine Nachfrage gibt.

                  Oftmals ist in den ländlichen Regionen die Nachfrage nach Mietwohnungen gering und der Verkauf lohnt sich eher als die Vermietung. Auch sollten Sie sich über die Art des Mietvertrags Gedanken machen und weitere Erkundigungen einholen. Soll zum Beispiel ein Familienmitglied in drei Jahren in die Wohnung einziehen, dann empfiehlt sich der Abschluss eines zeitlich befristeten Mietvertrags. Ansonsten ist ein Mietvertrag immer langfristig bzw. zeitlich unbefristet und vom Mieter zu kündigen. In der Anzeige sollte bereits die Art des Mietvertrags inkl. Mietsteigerungen genannt werden.

                  Tipp

                  Achten Sie auf den Verkaufszeitpunkt, denn die Spekulationssteuer schmälert den Gewinn erheblich.

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                  7. Tipps zum Verkauf einer Eigentumswohnung

                  Das Verkaufen einer Wohnung muss gut geplant werden, damit Zeitpunkt, Preis und Käufer so zusammen kommen, dass der Immobilienbesitzer den besten Preis erzielt.

                  Die Trennung von einer Immobilie kann aus emotionalen Gründen oder aufgrund finanzieller Absichten erfolgen. Die Lebenssituation und das Bauchgefühl bestimmen darüber, wann und warum eine Wohnung verkauft werden soll. Sind die Gründe auch noch so verschieden, sobald die Veräußerung beschlossene Sache ist, begibt sich der Besitzer in den aufregenden Immobilienmarkt – mit all seinen Hürden.

                  Manch ein Makler bietet das Rundum–Sorglos–Paket und der Besitzer freut sich über die fachkundige Unterstützung. Sobald es zum Notar geht, kommt das Beamtendeutsch hinzu.

                  Ob mit oder ohne Makler, es geht um eine große Summe und der Verkäufer muss auf die Bonität und Zahlungsmoral des Käufers vertrauen. Für viele Verkäufer ist die Übertragung des Kaufpreises der Moment, der für schlaflose Nächte sorgt. Vor allem wenn der Käufer im Ausland sitzt und die Wohnung als Anlageobjekt kauft. Erst mit dem Geld ist für Sie, dem Verkäufer, das Geschäft abgeschlossen. Die Übergabe der Schlüssel und Unterlagen ist dann nur noch reine Formsache. Für das Verkaufen einer Eigentumswohnung sollten Sie folgende Fragen beantworten:

                    • Zu wann möchte ich den Wohnungsverkauf abschließen?
                    • Wie viel ist die Eigentumswohnung ungefähr wert?
                    • Lohnt sich der Verkauf jetzt?
                    • Welche Unterlagen liegen bereits vor? oder
                    • Welche Unterlagen müssen noch organisiert werden?
                    • Möchte ich den Verkauf selbst machen oder beauftrage ich einen Makler?
                    • Welche Abgaben schmälern meinen Erlös? Stichwort Steuern!

                  Der Wohnungsverkauf bedeutet Chancen aber auch Risiken. Die Vermarktungsdauer liegt zwischen zwei und vier Monaten – kann sich aber auch je nach Immobilie, Lage, Zustand und aufgerufenen Preis länger hinziehen. Damit der Immobilienverkauf möglichst Reibungslos abläuft, haben wir die wichtigsten Tipps zusammengefasst:

                  10 Tipps für einen reibungslosen Immobilienverkauf

                  TIPP 1
                  Versuchen Sie nicht die Wohnung auf gut Glück selbst zu verkaufen und schalten eine unüberlegte Annonce in einem Online–Portal.
                  TIPP 2
                  Vertrauen Sie nicht den Onlinerechnern zur Wertermittlung. Hierbei handelt es sich um eine Berechnung auf der Grundlage von Angebotspreisen. Die Onlinerechner erfragen nur unzureichend den Zustand der Immobilie. Ihre Wohnung kann mehr oder weniger wert sein!
                  TIPP 3
                  Ein Immobilienverkauf ohne professionelle Hilfe sollte nur der Besitzer ins Auge fassen, der seine Wohnung an eine Person im Bekanntenkreis verkauft. Sobald eine offizielle Vermarktung gestartet werden muss, ist ein erfahrener Verkäufer der richtige Partner.
                  TIPP 4
                  Verkaufen Sie Ihre Wohnung unvermietet, so wird sie vermutlich einen höheren Erlös erzielen.
                  TIPP 5
                  Achten Sie auf den Zeitpunkt, denn die Spekulationssteuer schmälert den Gewinn erheblich.
                  TIPP 6
                  Ob vermietet oder leerstehend, verschaffen Sie sich vor dem Immobilienverkauf über den tatsächlichen Zustand Ihrer Wohnung ein umfassendes Bild. Mängel können nachträglich zu einer Kaufpreisminderung führen.
                  TIPP 7
                  In weniger gefragten Lagen sollte sich der Besitzer nicht von der generellen Brancheneuphorie anstecken lassen, sondern mit einem Preis entsprechend der lokalen Entwicklung rechnen, denn sonst verzögert sich der Verkauf. Preisreduzierungen lösen bei potentiellen Käufern Misstrauen aus.
                  TIPP 8
                  Bei Immobilien ab einem bestimmten wert erwarten die Kaufinteressenten einen Immobilienmakler, der alle Fragen beantwortet. Auch ist es im Luxussegment üblich, dass der Käufer die Immobilie nicht sieht und die Preisverhandlungen einem bevollmächtigten Berater überlässt.
                  TIPP 9
                  Für die Vermarktung, Besichtungung und den Verkauf ist ein Energieausweis verbindlich. In der Regel verfügt die WEG über einen Ausweis. Eine Kopie des Energieauweises sollte Ihnen zur Verfügung gestellt werden.
                  TIPP 10
                  Ein Interessent wird die Wohnung nicht kaufen ohne sämtliche Unterlagen einzusehen. Richteten Sie sich auf technische und praktische Nachfragen ein. Auch können Fragen zum Umfeld und der Hausgemeinschaft auftauchen.


                  Immobilien gehören zu den langfristigen Investitionsgütern und aus dem Grund sind Spontankäufe eher selten. Anleger sind lange auf der Suche nach dem passenden Objekt und haben einen permanent aktivierten Suchagenten. Als Verkäufer müssen Sie auf gezielte Nachfrage sofort reagieren können. Jedes zögern oder ausweichende Verhalten könnte Ihnen zum Nachteil werden und Sie erzielen nicht den besten Preis.

                  Tipp

                  Vor allem bei Wohnungen deren Wert in den vergangenen Jahren erhebliche Wertzuwächse aufweisen konnten, lohnt es sich jetzt zu verkaufen.

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                  Fazit: Wohnung verkaufen: Eine unterschätzte Aufgabe

                  Der Wohnungsverkauf erfolgt unterschiedlich zum Hausverkauf und es tauchen viele Fragen und Entscheidungssituationen auf.

                  Wohnungseigentumsgesetz, Teilungserklärung, Sondereigentum, Grundbuchauszug, Wohnflächenberechnung und Rücklagen bilden die zentralen Themen bei Kaufinteressenten. Hierüber müssen Ihre Unterlagen Auskunft geben.

                  Eigentumswohnungen sind in den Metropolen sehr begehrt. Sowohl in den 1–A–Lagen als auch in der Peripherie lohnt es sich derzeit eine Wohnung zu verkaufen. Vor allem bei Wohnungen deren wert in den vergangenen Jahren erhebliche Wertzuwächse aufweisen konnten, lohnt es sich jetzt zu verkaufen, um in eine neue Immobilie zu investieren, neue Ziele zu verwirklichen oder sich von der Last zu befreien. Es gibt viele Gründe eine Immobilie zu verkaufen.

                  Neben der Wertentwicklung sollte die Spekulationssteuer als rationaler Faktor berücksichtigt werden.

                  Eine Immobilienveräußerung von privat sollten nur geübte Besitzer anstreben, die bereits in der Vergangenheit Wohnungen oder andere Immobilien verkauft haben. Allen anderen Besitzern empfiehlt sich die Hinzuziehung professioneller Unterstützung. Der Makler übernimmt die Erstellung der Unterlagen und Anzeige. Darüber hinaus ist ein Makler dazu verpflichtet im Interesse des Besitzers zu handeln. Der Besitzer bestimmt über den Verkaufszeitpunkt.

                  Lohnt sich der Verkauf nicht, dann kann eine bislang selbstgenutzte Wohnung zukünftig vermietet werden. Holen Sie sich Unterstützung, denn ein Mietvertrag ist langfristig und die Vermietung nimmt viel Zeit in Anspruch.

                  Tipp

                  Unser Tipp

                  Sie möchten Ihre Wohnung verkaufen? Gerne beraten wir Sie unverbindlich zu unserem kostenfreien Rundum-Service für Immobilienverkäufer. Maklaro nimmt Ihnen alle Sorgen rund um den Immobilienverkauf ab: von dem Einholen aller Unterlagen, über die Erstellung eines aussagekräftigen Exposés und dem Interessentenmanagement, bis zur Vereinbarung des Notartermins. Lehnen Sie sich zurück – Maklaro verkauft Ihre Immobilie.

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