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Das perfekte Exposé: Wie Sie eine Immobilien grandios präsentieren

Titelbild Exposé Mann steht vor Tafel und überlegt





Das Exposé ist das Kernstück der Immobilien-Vermarktung und unumgänglich beim Immobilienverkauf. Als „Visitenkarte“ der Liegenschaft muss hier viel Wert auf eine stillvolle, attraktive, und genaue Darstellung gelegt werden.




Lesedauer: ca. 9 Minuten


Das Gesamtbild des Exposés muss stimmen


Egal, ob beim Verkauf von Wohnung oder Haus: Bei der Vermarktung kommen wir nicht um die Erstellung eines Exposés herum. Es dient als Vorlage für Inserate auf Immobilienplattformen und Tageszeitungen und wo sonst noch überall inseriert wird. Als Ausdruck erinnert es Interessenten nach dem Besichtigungstermin weiter an das großartige Angebot.

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Umso wichtiger ist es, dass man die Gestaltung nicht irgendwie macht. Denn ein aufregendes und ansprechendes Exposé ist nach einfachen Regeln zu gestalten. Es wäre ärgerlich diese Chance zu vertun. Denn, wie das Online-Bieterverfahren zeigt, ist eine Vielzahl kaufwilliger Interessenten im Endeffekt bares Geld wert.


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Aber wie lauten die Regeln, um ein grandioses Exposé zu erstellen? Wir folgen 9 Informationen, die dringend im Exposé auftauchen sollen, und betrachten, wie sie im Gesamtbild des Exposés untergebracht werden können.


Diese 9 Informationen müssen Sie ins Exposé schreiben


Interessenten lesen Exposés mit bestimmten Erkenntnis-Interessen. Sie wollen wissen, welches Objekt sie sich gegebenenfalls anschauen wollen. Das Exposé ist also der erste Kontakt-Punkt zur Immobilie. Und wie wir alle wissen, ist der erste Eindruck der Entscheidende. Daher müssen diese Erkenntnis-Interessen einerseits erfüllt werden und andererseits die nötigen Informationen ansprechend präsentiert.

Welche Daten und Fakten zur Immobilie daher im Exposé auftauchen sollten, verrät Ihnen Maklaro-Gründer und Geschäftsführer Nikolai Roth:



1. Wohnfläche


Ein Zuhause benötigt Platz. Einige brauchen mehr und andere weniger. Entsprechend wichtig ist es den Interessenten im Exposé zu verraten, wieviel Platz sie in der angebotenen Immobilie hätten.

Wichtig ist, dass die Wohnflächenberechnung korrekt ist. Deckenschrägen können offizielle Wohnfläche kosten und auch ein Balkon darf nur zur Hälfte angerechnet werden. Ist der Balkon beispielsweise 3 qm groß, dürfen der Wohnfläche nur 1,5 qm zugerechnet werden.


2. Grundstücksfläche


Bei Verkauf einer Wohnung ist sie nicht zentral, bei einem Haus aber umso wichtiger. Die Grundstücksfläche verrät wie viel Garten zum Objekt gehört. Einige Interessenten werden einen großen Garten zu schätzen wissen, andere werden hingegen die Arbeit, die ein großes Grundstück darstellt, scheuen.

Auch begründet die Grundstücksfläche auf Grund des Bodenrichtwerts den Angebotspreis ihrer Immobilie mit. Daher sollte die Information im Exposé der Immobilie dringend erscheinen.


3. Grundrisse und Baupläne


Zahlen zur Größe des Grundstücks sind sehr aufschlussreich, allerdings häufig zu abstrakt, um eine Entscheidung für oder gegen den Kauf einer Immobilie zu begründen. Die Werte sollten daher um Grundrisse und Baupläne ergänzt werden. Sie geben den Zahlen Formen und bieten eine konkrete Entscheidungsgrundlage.

Wie viel Platz bietet etwa das Wohnzimmer? Und kann in der Küche eine Sitznische eingerichtet werden? Entsprechend ist es hilfreich, wenn die Grundrisse bemaßt sind und eine Muster-Möblierung beinhalten. Solche Hilfsmittel unterstützen die Fantasie der Interessenten.

Baupläne ergänzen dieses Wissen, in dem hier nachgeprüft werden kann, ob weitere Bebauungen möglich sind – beispielsweise eine Gartenhütte. Oder darf ein Pavillion angebaut werden?


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4. Lage


Anleger wissen, bei Immobilien geht es nur um drei Dinge: Lage, Lage, Lage. Aber auch für Privatnutzer ist die Lage eines Kaufangebots von großer Bedeutung. Gibt es gute Kitas und Schulen in der Nähe? Einkaufsmöglichkeiten? Wie sieht es mit Ärzten aus?

Ein Haus oder eine Wohnung zu kaufen bedeutet ein Zuhause einzurichten. Infrastruktur und Umgebung sind wichtige Faktoren für die Entscheidung wo.

Aber auch demografische Aspekte spielen eine Rolle. Hat man vor eine Familie zu gründen, sucht man etwa Anschluss an andere Familien mit Kindern – bevorzugt ebenfalls im jungen Alter. In dieser Situation würde man hingegen nicht gern in eine Eigentumswohnung zwischen Studenten-WGs ziehen wollen.


5. Energetischer Zustand


Spätestens beim Besichtigungstermin ist es verpflichtend einen Energieausweis für die angebotene Immobilie vorweisen zu können. Daten und Fakten zum Verbrauch der Immobilie können daher auch direkt im Exposé veröffentlicht werden.

Die Betriebskosten einer Immobilie sind ein entscheidender Faktor für eine Kaufentscheidung. Nicht nur aus Verpflichtung gegenüber der Umwelt, sondern auch aus ganz wirtschaftlichen Gründen. Im Exposé besticht Ihre Immobilie mit großartigen Energieeffizienz-Werten. Und wenn nicht, ist das Publikum zumindest darauf vorbereitet.


6. Das Baujahr


Das Baujahr gibt wichtige Rückschlüsse auf Zustand und Ausstattung einer Immobilie. Zu bestimmen Zeiten wurden bestimmte Materialien verwendet und auch architektonische Trends sind zu erkennen. Hohe Decken? Stuck? Offene Räume? Alles hat und hatte seine Hoch-Zeiten.

Auf der anderen Seite kann in Kombination mit Modernisierungen, die im Exposé der Immobilie vermerkt wurden, darauf geschlossen werden, welche Arbeiten noch notwendig sind oder in naher Zukunft werden. Renovierungsbedarf muss kein Nachteil sein! – Wer sich in seinem neuen Zuhause verewigen will, kann „Gestaltungsmöglichkeiten“ auch positiv aufnehmen.


7. Der Angebotspreis


Selbstverständlich: Ohne geht nicht. Beim Immobilienverkauf muss ein Preis als Grundlage existieren. Nicht nur haben Sie einen Vorteil, wenn Sie das erste Gebot in Verhandlungen machen, der Angebotspreis ist auch ein wichtiges Suchkriterium auf Immobilienplattformen und entscheidend bei der Verkaufsstrategie.

Ernsthafte Kaufinteressenten kennen ihr Budget und sind gezielt auf der Suche nach der besten Immobilie in ihrer Preiskategorie. Damit Ihre Liegenschaft gefunden wird, gehört daher ein Preis in jedes Immobilien-Exposé.

Übrigens: Eine Preisangabe kann im Online-Bieterverfahren auch als Richtwert formuliert werden, oder mit Verweis ganz ausgelassen. Bei Maklaro wenden wir diese Methode mit hohem Erfolg an und erzielen durchschnittlich 25 % höhere Verkaufspreise.*
*In 2017 haben wir beim Einsatz des Online-Bieterverfahrens im Durchschnitt 25% höhere Verkaufspreise gegenüber der Werteinschätzung des unabhängigen Immobilienwertgutachtens erzielt.


8. Besonderheiten


Jede Immobilie ist individuell. Ganz besonders zeigt sich das an Ausstattungsextras. Ihr Haus verfügt über eine Garage? Die Wohnung hat einen dazugehörigen Stellplatz? Damit wird verkauft. Also sollten all solche Extras und Besonderheiten gut dokumentiert werden und im Exposé erscheinen.

Für Sie mag es „normal“ sein, für Interessenten, die erstmals mit Ihrer Immobilie in Kontakt kommen, ist das neu. Und ein klarer Verkaufspunkt.


9. Fotos


Zahlen, Daten und Fakten sind wichtig. Tatsächlich kaufinteressierte Kundschaft möchte alles zum Objekt wissen. Aber gerade, wenn sie noch überlegen, ob es überhaupt zu einem Besichtigungstermin kommt, müssen Interessenten etwas sehen.

Bei den Fotos im Exposé sollte die Immobilie selbstverständlich im besten Licht dastehen. Das heißt: Aufräumen. Private Gegenstände sollten bestenfalls nicht im Weg liegen, Bettbezüge glattgestrichen werden und Details wie ein frischer Obstkorb in der Küche weckt Begehrlichkeiten bei den Interessenten.

Bei Maklaro setzen wir übrigens auf ein deutschlandweites Netzwerk von professionellen Immobilien-Fotografen, die die Bilder für die Exposés unserer Kunden schießen. Für Eigentümer ist dieser Service kostenfrei, versteht sich.


Das Design bestimmt das Exposé


Die wichtigen Elemente des Exposés sind oben beschrieben, aber wie werden sie nun zu einem kohärenten Ganzen, das man gern als Visitenkarte der Immobilie an Interessenten gibt?

Entscheidend ist hier die Frage, wie man die Informationen im Exposé zur Immobilie unterbringen möchte. Klassischerweise nehmen sich Immobilienmakler als „Leitmedium“ ihrer Exposé-Gestaltung das Buch vor. Entsprechend werden alle Informationen von links nach rechts, Absatz für Absatz präsentiert.

Fortgeschrittene Exposé-Designer mögen zudem schon Bilder zwischen einzelne Textabschnitte setzen, um den Buchcharakter der Exposés aufzulockern. Bei Maklaro haben wir allerdings ein Exposé-Design entwickelt, das uns in diesem Artikel durch seine Bildlichkeit hilft, die Informationsverteilung im Exposé genauer unter die Lupe zu nehmen.

Deckblatt des Maklaro Beispiel-Exposés, angeschrägt


Ein bildliches Design für Ihr Immobilienexposé


Das moderne Exposé-Design von Maklaro ist im Breitformat gestaltet. An sich schon ein deutlicher Hinweis auf die Bild-orientierte Auslegung des klassischen Präsentationsformats. Unterstützt wird dies durch die ganzseitige Abbildung der Immobilie auf dem Deckblatt.

Gestaltung der Exposé-Titelseite am Beispiel des Beispiel-Exposes

Die wichtigsten Daten sind schon hier zu finden, durch einen grauen halb-durchsichtigen Balken vom dominierenden Motiv abgesetzt:

  • Adresse,
  • Preis,
  • Baujahr,
  • Wohnfläche,
  • Grundstücksfläche.

Ergänzt wird dies durch das Maklaro-Logo, einen Hinweis auf Maklerprovision, sowie die Kennziffer des Objekts. Um Platz zu sparen und das vornehmlich visuelle Erlebnis nicht zu unterbrechen, werden zudem die Informationen zu Wohnfläche und Zimmerzahl nicht durch sperrige Begriffe, sondern intuitiv verständliche Icons vermittelt.


Exposé schreiben oder Exposé gestalten?


Gestaltung des Maklaro-Exposé Designs in Modulen anhand der 2. Seite des Beispielexposés

Wie die zweite Seite dieses Kurz-Exposés zeigt, ist der Text auch abseits der Titelseite auf ein Minimum reduziert worden. Kurz und prägnant wird stattdessen ein einprägsames Intro für das Objekt formuliert.

Es stellt hierbei auch nur eines von drei Inhalts-Modulen der Seite dar. Neben der prägnanten Beschreibung findet sich ein deutlich umfangreicherer Block mit Zahlen und Fakten zum Objekt. Alle, wie auf der Titelseite, durch Icons zum intuitiven Verständnis anregend. Das bildliche Grundmotiv des Immobilien-Exposés wird durch einen ganzseitigen Balken als panorama-artige Detailansicht fortgeführt.

Die Entscheidung zu dieser Präsentationsform erlaubt Lesern ein selbstständiges Erkunden des Inhalts. Nach Belieben können sie die drei Module erforschen, zwischen ihnen wechseln und daraus Schlussfolgerungen ziehen. Die Struktur zeigt also: Exposés werden eher gestaltet, als geschrieben.


Eine visuelle Kultur braucht ein visuelles Exposé


Wir sehen also: Das Exposé für eine Immobilie setzt sich aus einer ganzen Reihe von Informationen zusammen, die in einem Dokument geordnet wiedergegeben werden sollen. Beispielhaft haben wir hierzu 9 sehr wichtige Informationen und ihre Rolle im Exposé präsentiert. Selbstverständlich ist diese Liste aber nicht abschließend.

Je nach Positionierung des Immobilien-Angebots können bestimmte Fakten eine wichtigere oder unwichtigere Rolle einnehmen. Es gilt die Liegenschaft im besten Licht darzustellen. Ergänzend sollten also Fakten, die Selling-Points unterstreichen, hinzugefügt werden. Während negative Faktoren auf minimalen Raum beschränkt sind.

Damit aus all diesen Fakten ein stimmiges Immobilien-Exposé wird, kommt es auf die Gestaltung an. Die moderne Ausführung von Maklaro zeigt die Richtung auf: Visualisierung. Denn eine visuelle Kultur braucht ein visuelles Exposé. Es erlaubt freies Erforschen des Angebots durch übersichtliche Inhalts-Module.


Profitieren Sie von unserem modernen Exposé-Design und starten Sie jetzt Ihre Immobilienvermarktung mit Maklaro.

Autor: Tom Kaufhold